Über die Muster
Warum heißt dieser Blog musterblog?
Er heißt nicht so, weil…
… er ein Musterbeispiel dafür ist, wie man einen Blog führt. Zwar kenne ich mich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit inhaltlich gut mit Blogs aus, ob ich jedoch so regelmäßig Einträge verfassen werde, dass es für ein Musterbeispiel reicht, kann ich jetzt noch nicht sagen ;)
… ich mich in diesem Blog mit Mustern im grafischen Sinne befassen werde – obwohl der Header womöglich darauf schließen lässt.
Tatsächlich heißt dieser Blog so, weil…
… ich mich in meiner Dissertation mit dem Thema “Muster” beschäftige: und zwar mit dem didaktischen pattern-Ansatz, zu deutsch sogenannte Entwurfsmuster. Mir geht es darum, lernförderliche Assessment-Formen (also Prüfungsformen) ausfindig zu machen, diese in eben solche “Muster” zu überführen (um sie damit kontextunabhängig nutzbar zu machen), sie dann zu verbreiten, zu erproben und zu verbessern. Das “globale” Ziel ist es, eine größere Vielfalt an Prüfungsformen in Bachelor- und Masterstudiengängen zu etablieren. Die Einschränkung auf mediengestütztes Assessment ist nicht theoretisch oder normativ (“ist besser”) gefällt, sondern einfach interessenbasiert. Nähere Infos gibt es hier im Abstract zur Arbeit.
… der Muster-Gedanke für mich gut als Metapher für diesen Blog funktioniert. Schließlich versuche ich hier auch durch das Sammeln von Artefakten und die Reflexion darüber für mich persönlich bestimmte Muster herauszuarbeiten. Das spiegelt sich ja z.B. in den Kategorien und Schlagwörtern wider.
… das Leben (und da bin ich jetzt doch wieder bei den grafischen Mustern) oft so schön bunt und abwechslungsreich wie ein Musterbuch ist :)
